Vanity Fair

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Die Wurzeln Vanity Fairs gehen zurück ins Jahr 1899, als acht Geschäftsleute aus Reading, Pennsylvania die Reading Glove and Mitten Manufacturing Company gründeten. Um 1910 befand sich die Firma in Schwierigkeiten und wurde geschlossen. Einer der Partner, John Barbey, kaufte die Maschinen von den anderen. 1913 änderte sich der Name der Firma in Schuylkill Silk Mills und im folgenden Jahr wurde seidene Unterwäsche der Handschuh-Linien hinzugefügt.

Zu dieser Zeit, wandelte sich die Unterwäsche Industrie für Frauen erheblich. Die Damen veränderte sich und einfachere Unterwäsche wurde benötigt. 1917 veranstaltete Barbey ein Wettbewerb um einen neuen Namen für die Firma zu finden. Aus allen Vorschlägen wurde ‘Vanity Fair’ gewählt. Darauf folgte eine extensive Werbekampagne die zeigen sollte, dass die neue, schlichtere Unterwäsche nicht nur schön sondern auch funktional war.

1919 veränderte sich der Firmennamen erneut. Nun hieß sie Vanity Fair Silk Mills. Gleichzeitig planten Sie die Wäsche-Linie auszubauen und die Produktion von Handschuhe zu reduzieren. Im Jahr darauf stellten sie die Handschuh Produktion gänzlich ein, stellten aber weiterhin den Seidenstoff den sie zur Handschuh Herstellung produzierten her, den sie nun für die Wäsche Herstellung nutzten. In den 1920er Jahren begannen sie Wäsche aus Rayon und Rayon/Seiden Mischgewebe herzustellen. Der Wechseln war getrieben von den steigenden Kosten für Rohseide. 1929 begann Vanity Fair mit der Produktion von Strumpfwaren.

In den 1930er Jahren fand man ein Weg Garne mit einer Gummimitte herzustellen.diese neue Garn wurde eingesetzt bei der Herstellung von Miederwaren, wie Hüfthalter und BHs.

Wie viele Dessous Unternehmen, verbrachte auch Vanity Fair die Kriegsjahre des Zweiten Weltkrieges mit der Herstellung von Fallschirmen. Nach dem Krieg wandten sie sich immer mehr der Nutzung von Nylon zu. 1948 gaben sie bekannt, dass sie künftig ausschließlich Nylon für ihre Produkte nutzen würden. Ein weiteres Ereignis fand 1948 statt. Die Fabrik in Reading wurde als Reaktion auf Bemühung die Fabrikarbeiter gewerkschaftlich zu organisieren geschlossen. 475 Arbeiter verloren ihre Arbeit und die Maschinen wurden an einen anderen Produktionsstandort in Alabama versandt.

Die Entscheidung der Firma nur den Wirkstoff Nylon zu verwenden, ermöglichte ihnen die Weiterentwicklung des neuen Materials. 1949 entdeckten Sie die Möglichkeit Nylon in dauerhaften Falten zu legen. Im Laufe der 1950er Jahre wurde neue Farben und Drucke eingeführt. 1953 wurde das langzeit bestverkaufte Leoparden Druck eingeführt und wurde. Bald gefolgt von anderen Mustern, unter Anderem vom Zebra Streifen und Schmetterlinge.

In den späten 1960er verfolgte Vanity Fair eine Erweiterungs Strategie durch den Zukauf von anderen Firmen. darunter befanden sich Bershire Hosiery, Lee Jeans und Kay Windsor. Sie hießen jetzt VF Corporation und über die nächsten Jahrzehnte kauften sie noch Wrangler, Jantzen und Vassarette. Ironischerweise ist die VF Corporation nicht mehr im Wäsche und Mieder Markt tätig. vanity Fair wurde 2007 an Fruit of the Loom verkauft.

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